Gussasphalt in Tiefgaragen

In Tiefgaragen eignet sich Gussasphalt besonders gut als Verschleißschicht.

Die Unebenheiten der Rohbetondecke können bei einer Dicke von 30 mm der GA-Schicht problemlos ausgeglichen werden und falls die Unebenheiten die Maßtoleranzen der gültigen DIN überschreiten, sind diese mit geringen Mehrdicken einfach und relativ kostengünstig auszugleichen.

Der Gussasphalt wird auf einer Trennlage aus Rohglasvlies verlegt, die Randfugen können bituminös vergossen oder mit einem schmelzbaren Fugenband ausgebildet werden.

Die Oberfläche wird mit feinem Quarzsand abgerieben und ist daher leicht zu reinigen.

Auch wenn Gussasphalt wasserdicht ist, muss in der Rohdecke ein Gefälle ausgebildet und Entwässerungseinrichtungen vorhanden sein, damit Wasser, das durch die Fahrzeuge hereingebracht wird, abfließen kann und sich keine Pfützen bilden können.

Die oft gestellte Frage, ob Gussasphalt denn tatsächlich für Garagen geeignet sei, obwohl die Kraftstoffe das Bitumen anlösen, kann bedenkenlos mit Ja beantwortet werden. Die Kraftstoffe können nur die Oberfläche anlösen, keinesfalls wird die gesamte Schicht aufgelöst, denn Gussasphalt besteht nur zu ca. 8 % aus Bitumen, ansonsten aus Gesteinen.

In mehrgeschossigen Tiefgaragen sind die Ober- und Zwischengeschosse bei mäßiger bis starker Wasserbelastung gemäß DIN 18 195 "Bauwerksabdichtungen" auszubilden. Hierüber können Sie nähere Details durch uns in einem Beratungsgespräch oder auch bei der Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V. erhalten.

 


 

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